Weine

Bei meinen Weinen lege ich viel Wert darauf, aus jedem einzelnen etwas ganz Besonderes zu machen. Bereits bei der Auswahl des richtigen Weinbergs lege ich für meine Rebsorten erste Charakterzüge fest.

Bei der Verarbeitung entscheide ich, ob aus den Trauben ein unkomplizierter Württemberger für jede Gelegenheit wird, oder ob durch intensive Begleitung ein wirklich außergewöhnliches Naturprodukt entsteht. Teilweise in kleinsten Mengen. Für Sie zum Genießen.

Meine Premiumweine


Cuvée Sophie 2007 trocken

Dieses Rotweincuvée bringt den für Württemberg typischen Lemberger mit dem seltenen, äußerst intensiven Cabernet Mitos, einer Kreuzung aus den Rebsorten Lemberger und Cabernet Sauvignon, zusammen. Anders als seine Vorgängerin aus dem Jahr 2005 (bester Rotwein bei der Verkostung Württemberger Talente - Wein & Markt) ist der 2007er noch intensiver. 20 Monate Barriquereife erste und zweite Belegung geben diesem tanninreichen Wein ungezähmte Kraft.

Meine Tochter hat sehr gerne einen Teil ihres Vornamens zu diesem Cuvée beigetragen. Cuvée Sophie darf gerne noch drei bis fünf Jahre reifen, um die Weichheit, Filigranität und Tiefe zu erreichen, zu welcher dieser Wein befähigt ist — wenn dies als weitere Eigenschaft gewünscht wird.


Merlot - Cabernet Mitos 2008 trocken

Das Rotweincuvée Merlot - Cabernet Mitos aus dem Jahrgang 2008 fällt sofort durch seine tiefviolette, fast schwarze Farbe auf. So dicht und kompromisslos wie der Wein aussieht, riecht und schmeckt er auch: dunkle Beeren und sehr viel Tannin. Das Cuvée besteht aus 80% Merlot und 20% Cabernet Mitos. Zwölf Monate war dieser Wein in Barriquefässern gelagert, erste und zweite Belegung. Ich glaube, dass dies mein bester Merlot - Cabernet Mitos ist. Sie können ihn sofort trinken oder, wenn Sie einen geeigneten Keller haben, noch viele Jahre lagern. Öffnen Sie die Flasche möglichst bereits zwei Stunden vor dem Genießen. Das volle Aroma eröffnet sich nämlich durch den Kontakt des Weines mit dem Sauerstoff. Dekantieren verstärkt diesen positiven Effekt.


Syrah 2008 trocken

Die klassische französische Rebsorte Syrah wird in Deutschland nicht häufig angebaut, obwohl ihr Aroma außergewöhnlich ist. Syrah ist nämlich empfindlich und für jeden Winzer, der sich nicht 100%ig auf die Sonne verlassen kann, riskant und arbeitsintensiv. Daher kennen Sie diesen Wein wahrscheinlich eher als Shiraz aus Australien, Südafrika oder auch den USA. Mein erster Syrah-Jahrgang 2008 bringt das Typische dieser Rebe mit der Geradlinigkeit eines echten Württemberger Weins voll zur Geltung. Dies ist nicht nur meine Meinung: Bei der württembergischen Weinprämierung hat er die Goldmedaille erhalten.


Chardonnay Spätlese trocken 2007

Eine wirklich gelungene Chardonnay Spätlese ist wegen des Charakters dieser Rebe eher selten. Als Winzer riskiert man, einen Wein mit zu viel Alkohol und zu wenig Geschmack herzustellen. Grund hierfür ist das Absinken der Säure mit zunehmender Reife der Trauben. Dafür ist der Lohn groß, wenn der Wein gelingt. Meine Chardonnay Spätlese trocken 2007 hat bei der württembergischen Weinprämierung die Goldmedaille erhalten. Der Wein wurde im Barrique vergoren, danach erfolgte eine Feinhefelagerung von sechs Monaten im Barrique. Das Ergebnis ist ein ganz besonderer Chardonnay mit einer Spur von Vanille und viel Schmelz.


Weissburgunder Spätlese trocken 2008

Die sehr alte Rebsorte Weißburgunder ist erst seit gut zehn Jahren bei mir im Weingut zu Hause. 2008 war für meinen Weißburgunder in jeder Beziehung ein besonderes Jahr. Sonne und Regen standen im richtigen Verhältnis, der Frost kam spät genug. Die Trauben wurden goldgelb geerntet. Zudem wurden die Weintrauben, damit der Wein trotz der späten Lese Charakter hat, bereits im Sommer nach der Traubenblüte halbiert. Viel Handarbeit und Mühe, was zu den feinen Aromen geführt hat, die man sich beim Weißburgunder wünscht.


Riesling QbA trocken 2008

Dieser Wein spricht Sie dann besonders an, wenn Sie Riesling im Grunde mögen, aber trotz guter Weinerlebnisse immer auf der Suche nach etwas ganz Besonderem sind.

Im Sommer 2008 habe ich die Trauben, die diesen Premiumwein ergeben sollten, durch Halbierung im Ertrag reduziert. Die Weinstöcke konnten hierdurch ihre ganze Kraft auf wenige Beeren reduzieren. Das Ergebnis ist ein dichter und komplexer Riesling. Spannend ist der Vergleich mit dem „kleinen Bruder” dieses Weins: gleiche Lage, gleiches Wetter, keine Ertragsreduzierung.

Probieren Sie beide und finden Sie heraus, welcher Rieslingtyp Sie sind!